Bearded Collies vom Dohlenfelsen

Hobby- und Liebhaberzucht seit 1991

 

ginaGesundheitstips:

 

Gehen Sie mit Ihrem jungen Welpen baldmöglichst zu einem Tierarzt Ihres Vertrauens. Lassen Sie sich evtl. einen Termin außerhalb der Sprechstunde geben, damit der Tierarzt auch genügend Zeit hat um sich Ihren kleinen Freund genauer anzuschauen. Es ist wichtig, dass der Welpe Vertrauen zum Tierarzt bekommt und gerne in die Praxis geht. Ein Hund der bei der Untersuchung entspannt und ruhig bleibt, sich überall ohne Probleme anfassen lässt, ist ein leicht zu behandelnder Patient, wenn es wirklich mal nötig ist.

Üben Sie zu Hause indem Sie ihn oft auf den Tisch stellen und auch legen. Ihr Hund soll sich in beiden Positionen die Ohren, Augen, Zähne und Pfoten anschauen lassen. Kneten Sie ruhig ein wenig an ihm herum und reden Sie beruhigend auf ihn ein bis er entspannt ist. Auch Temperatur messen kann man zu Hause ohne Probleme üben. Kaufen Sie sich ein Digitales Thermometer, welches Sie nur für den Hund benutzen und üben Sie von Zeit zu Zeit mal das Messen im After. Sollte ihr Hund dann mal krank sein können Sie dies am ehesten  überprüfen. Die normale Temperatur liegt bei 38-38,5°C. Sollte Ihr Messergebnis ( in Ruhe ) deutlich darüber oder darunter liegen, gehen Sie bitte zum Tierarzt.

 

Erbrechen und Durchfall:

Erbrechen kann mal sein, wenn der Hund zuviel Gras gefressen hat oder etwas unrechtes erwischt hat. Sollte es vermehrt auftreten oder öfter nach dem Fressen und der Hund evtl. aus dem Hals riechen, beim Trinken heftig schlucken, mit evtl. Verschlucken oder auch Husten, dann gehen Sie bitte zum Tierarzt. Gerade im Frühjahr und Herbst erkälten sich die Hunde leicht, wenn sie in Bäche gehen oder kaltes Wasser trinken.

 

Durchfall kann von falscher Fütterung, Aufnahme von Spritzmittel oder Kunstdünger gerade im Frühjahr wenn der Hund über die Wiesen und Felder tobt, von Darmparasiten, Infektionen, chronischen Organerkrankungen usw. kommen.

Hat Ihr Hund mehrere Tage hintereinander oder immer wieder kommend Durchfall, evtl. in Verbindung mit Erbrechen und Futterverweigerung, dann suchen Sie bitte Ihren Tierarzt auf und geben dem Hund zusätzlich Diätfutter welches Sie bei Ihrem Tierarzt beziehen können. In schwereren Fällen kann sich so eine Diät über mehrere Wochen bis Monate hinziehen. In dieser Zeit sollte der Hund nichts anderes zu fressen bekommen.

Leichtere Beschwerden kann man mit  Quark, Heilerde, Reis und Nux vomica in den Griff bekommen.

 

Ohren:

Riecht  Ihre Hund aus den Ohren oder hat einen bräunlichen Belag darin, welcher nur schwer zu entfernen ist und muss sich vielleicht noch häufig daran kratzen, dann hat er wahrscheinlich eine Ohrenentzündung, Ohrmilben, Ohrpilze oder einen Fremdkörper im Ohr. Sie sollten dann auf jeden Fall zum Tierarzt gehen und den Hund solange behandeln bis das mitgegebene Medikament aufgebraucht ist. Eine Kontrolluntersuchung abschließend ist auch zu empfehlen, da häufig kleine Reste im Ohr übersehen werden und dann über kurz oder lang das gleiche Spiel von vorne beginnt.

Nie mit Ohrenstäbchen in die Ohren reingehen.

 

Zähne:

Zahnfleischentzündung, übler Geruch und Zahnstein sollten behandelt werden.

 

Krallen:

Normalerweise ist es nicht nötig die Krallen zu schneiden, man sollte sie aber regelmäßig kontrollieren um eingerissen oder gesplitterte Nägel zu feilen oder zu schneiden. Die Daumenkrallen müssen von Zeit zu Zeit gekürzt werden, da diese sich ja nicht abnutzen.

 

Ballen:

Ballenpflege ist vor allem im Winter wichtig. Nach jedem Spaziergang die Ballen mit warmen Wasser abwaschen, Haare zwischen den Zehen rausschneiden, damit sich kein Eis festsetzen kann und vor dem Gassi gehen mit Vaseline einschmieren.

 

Analdrüse:

Wenn Ihr Hund hinten herum streng riecht, andere Hunde ihn ständig am After beschnüffeln, er am Boden rutscht oder sich hinten beißt, dann schauen Sie sich mal die Analdrüsen genauer an. Diese Drüsen liegen rechts und links vom After und bilden ein Sekret das mit dem Stuhlgang normalerweise ausgeschieden wird. Es kann vorkommen, dass dieser Abfluss verstopft ist oder entzündet und somit nichts mehr abfließen  kann. Die Analdrüse schwillt an, wird rot und schaut entzündet aus. Oft lässt sich der Hund da nicht gerne anfassen weil es ihm weh tut. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt zeigen wie man diese Drüse ausdrückt und auf was man achten muss.

 

Ausfluss beim Rüden:

Hat Ihr Rüde ständig an seinem Penis gelblich, klebriges Sekret und muss sich häufig schlecken, dann hat er meist eine Infektion. Das kommt z.B. von ständigem Markieren oder gesteigertem Geschlechtstrieb, weil gerade alle Mädels läufig sind und er es ganz wichtig hat. Ständiges dran rumkauen und schlecken verursacht auch Entzündungen. Der Hund sollte auf jeden Fall behandelt werden durch Spülungen oder Ausschäumen.

 

Ausfluss bei der Hündin:

Hat Ihre Hündin Scheidenausfluss nach der Läufigkeit oder auch so und alle Rüden sind ganz wild hinter ihr her, gehen Sie bitte zum Tierarzt. Häufig steckt eine bakterielle Infektion (Baden in brackigem Wasser) oder auch eine Infektion der Gebärmutter dahinter mit der man nicht spaßen sollte.

P.S. Auch kastrierte Hündinnen können Scheideninfektionen bekommen und müssen behandelt werden.

 

Ektoparasiten ( Flöhe, Zecken , Milben ):

Es ist ratsam je nach Wohnlage und Hundepopulation die Hunde vorbeugend gegen Flöhe und Zecken zu behandeln. Gerade wer kleine Kinder hat sollte darauf achten, dass sein Zottelbär nicht zuviel Ungeziefer ins Haus schleppt. Denn Zecken und Flöhe übertragen Krankheiten.

Beim Tierarzt gibt es wirksame Spot-on Präparate die sehr gut wirken und für den Menschen unschädlich sind. Halsbänder sollte man bei engem Kontakt mit seinem Hund nicht anwenden.

 

Falls ihr Hund Flöhe haben sollte, können Sie das ganz einfach feststellen. Schauen Sie am Bauch und den Schenkeln nach kleinen roten Punkten und nach Flohkot. Dieser wird beim anfeuchten rot. Viele Beardies regieren schon bei einem Flohbiss mit einer Flohallergie und extremen Juckreiz. Bitte bald behandeln, denn ein Floh legt ca. 50 Eier am Tag die nach ca. 14 Tagen schlüpfen und gut bis zu einem halben Jahr ohne Wirt überleben können.

Hat Ihr Hund viele Zecken, dann hilft nur das betroffene Gebiet meiden und wenn dies nicht möglich ist beim Tierarzt ein entsprechendes Spot-on zu besorgen. Zecken gibt es von März bis Nov. .

 

Wenn Ihr Hund Milben hat, unverzüglich zum Tierarzt. Die Behandlung wird sonst sehr langwierig und auch oft schmerzhaft für den Hund. Milben sind oft ansteckend. Sarkoptesräude ist auch auf den Menschen übertragbar.

Hautauffälligkeiten:

Wie Haarausfall, Hautveränderungen, übermäßiges Kratzen, übler Hautgeruch, sind alles Hinweise auf Hautprobleme. Warten Sie nicht zu lange mit Ihrem Tierarzt Besuch. Die Regel sagt, je länger Sie warten, umso länger die Behandlung.

 

Die hier bestehende Infoseite wird noch erweitert werden. Sollten Sie zu irgendeinem Thema fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden:

dohlenfelsenbeardies@web.de

 

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